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Allianz Arena – Home of the Fans

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FootballSportsAllianz Arena – Home of the Fans

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de.wikipedia.org/wiki/Allianz_Arena
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Die Allianz Arena ist ein Fußballstadion im Norden von München und bietet bei Bundesligaspielen 71.137 Plätze, zusammengesetzt aus 57.343 Sitzplätzen, 13.794 Stehplätzen, 1.374 Logenplätzen, 2.152 Business Seats (einschließlich 104 Sitzplätzen für Ehrengäste) und 966 Sponsorenplätzen.[5] In der Allianz Arena bestreiten die beiden Münchner Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860 München seit der Saison 2005/06 ihre Heimspiele. Außerdem war sie Spielort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und Austragungsort des Endspiels der UEFA Champions League 2012.[9] Zuerst im gemeinsamen Besitz der FC Bayern München AG und der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, kaufte die FC Bayern München AG später die Anteile des TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und ist nun alleiniger Eigentümer.[1]

Das Stadion liegt am nördlichen Ende des Münchner Stadtbezirks Schwabing-Freimann in der Fröttmaninger Heide und ca. 9,8 km Luftlinie vom Marienplatz entfernt.[10] Durch die direkte Lage am Autobahnkreuz München-Nord (A 9/A 99) und der relativen Nähe zum Autobahndreieck Feldmoching (A 99/A 92) ist ein zügiges Verkehren von und zu den Spielen in Verbindung mit dem direkt an der Arena befindlichen rund 11.000[11] Pkw fassenden Parkhaus gewährleistet. Im Süden erfolgt die Anbindung über die Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd (A 9). Im Norden wird die Arena aus Richtung Westen über die AS München-Fröttmaning-Nord (A 99) bzw. aus Richtung Osten über das Autobahnkreuz München-Nord und die Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd erreicht.

Per Zug am Münchner Hauptbahnhof oder Bahnhof München Ost ankommend, gelangt man mit der S-Bahn und Umsteigen am Bahnhof Marienplatz in die U-Bahn (U6 Richtung Garching-Forschungszentrum) in ca. 16 min zum U-Bahnhof Fröttmaning, von dem Fußwege über die Esplanade zur Arena führen. Für eine Anreise vom Flughafen München aus kommt eine ca. 40-minütige S-Bahn-Fahrt (S1 Richtung Ostbahnhof bzw. S8 Richtung Herrsching) zum Bahnhof Marienplatz hinzu.
Die Allianz Arena ist, bis auf das nicht verschließbare offene Dach, ein geschlossenes reines Fußballstadion, welches seine internationale Kapazität von 67.812 Sitzplätzen (bis August 2012 66.000) fast gleichmäßig auf drei Ränge verteilt: unterer 20.000, mittlerer 24.000 und oberer 24.000 Sitzplätze. Der Neigungswinkel variiert hierbei von 24° im unteren, über 30° im mittleren, bis auf 34° im oberen Rang.[12] Zu den 67.812 Sitzplätzen zählen die 2.152 Business- (mittlerer Rang) und Sponsor-Seats (unterer Rang) und etwa 400 Presseplätze (Livekommentatorenplätze im oberen Rang, schreibende Presse in unterem Rang), die 106 unterschiedlich großen, bis zu 62 Plätze fassenden Logen (zwischen Mittel- und Oberrang), mit 1.374 Plätzen sowie die 227 speziellen Sitzplätze für Menschen mit Behinderung und ihre Begleitung auf der Haupterschließungsebene, ohne Ebenenwechsel.[5][11] Die Anzahl der Presseplätze variiert nach Bedarf und setzt sich bei regulären Bundesligaspielen aus 176 Plätzen mit Tisch, 98 ohne Tisch und 90 Kommentatorenplätzen zusammen, insgesamt also 364 Presseplätze. Während der Weltmeisterschaft 2006 wurden 2.600 Plätze zur Verfügung gestellt, von denen 1.000 mit Tisch und 1.000 ohne Tisch im Unterrang West lagen sowie 600 Kommentatorenplätze im Oberrang West.[13]

Bei Bundesligaspielen werden von den 20.000 Sitzplätzen im Unterrang (durch den Umbau der Sponsorentribüne auf dem Unterrang West, wo man die Sponsorensitze durch Standardsitze ersetzt hat, wurde die Kapazität um etwa 1.000 Plätze erhöht) jeweils etwa 5.200 Sitzplätze im Unterrang der Nord- und Südkurve in 6.800 Stehplätze umgewandelt, was einem Verhältnis von 1:1,3 entspricht.[11] Die dadurch erhaltene höhere Zuschauerkapazität wurde zunächst dadurch ausgeglichen, dass diese insgesamt etwa 4.000 Plätze an anderen Stellen des Stadions nicht verkauft wurden. Am 16. Januar 2006 genehmigten die Behörden die Aufstockung auf 69.901 Plätze, so dass nach Abzug aller Medien- und Arbeitskarten seit Beginn der Bundesliga-Rückrunde 2005/2006 69.000 Zuschauer bei Liga- und DFB-Pokal-Spielen Platz finden. Die Blöcke 112 und 113 (Südkurve) sind seit der Saison 2006/07 bei nationalen Spielen reine Stehplatzblöcke; lediglich bei internationalen Spielen werden die an Traversen angebrachten Sitze gemäß UEFA- und FIFA-Auflagen eingebaut, in der Regel jedoch nicht genutzt.

Alle Plätze sind überdacht, aufgrund des Windsoges kann es jedoch passieren, dass Regen auf Teile der Ränge fällt. In der Winterpause 2005/2006 wurden, um den Komfort weiter zu steigern, die Eingänge der Hauptverteilerebene mit Toren versehen, welche bei Spielen heruntergefahren werden. Dadurch bläst der Wind während der Spiele nicht mehr so stark über die Zuschauerränge. Bei hochgefahrenen Toren wird der Rasen besser belüftet.

Zu Beginn der Saison 2012/13 wurde eine Erweiterung der Stadionkapazität auf 71.137 durchgeführt, bei der im Oberrang zwei weitere Sitzreihen installiert wurden. Bei internationalen Spielen erhöht sich dabei die Stadionkapazität auf 67.812 Zuschauer.[14]

Im April 2013 wurde bekannt, dass die Kapazität bei internationalen Spielen ebenfalls auf 71.000 Zuschauer gesteigert werden soll. Dies soll durch eine bessere Ausnutzung des Platzes auf der Süd- und der Nordtribüne möglich werden.[15]

Am 27. April 2013 wurde bekanntgegeben, die Kapazität in den Blöcken 112/113 bei nationalen Spielen um 300 Plätze zu erhöhen. Bei internationalen Spielen bleibt die Kapazität der Blöcke 112/113 zunächst unverändert.[16] Im Januar 2014 erklärte der FC Bayern, eine nochmalige Kapazitätserhöhung anzustreben. Im August 2014 wurde die Arena um gut 2.200 Steh- sowie rund 1.500 Sitzplätze erweitert.[17] Dies erfolgte auch mit Hinblick auf die Münchner Bewerbung für die Fußball-Europameisterschaft 2020, für deren Finale eine Kapazität von mindestens 70.000 Sitzplätzen gefordert wird.[18] Eine abschließende Nutzung dieser zusätzlichen Plätze durch die lokalen Behörden steht aber noch aus. Eine weitere Kapazitätsanhebung durch den Einbau eines vierten Ranges läge laut dem Finanzvorstand der FC Bayern AG Jan-Christian Dreesen allerdings jedoch noch in weiter Ferne.

Das südlich der Arena anschließende viergeschossige Parkhaus ist mit rund 9.800 Pkw-Stellplätzen das größte Parkhaus eines Fußballstadions in Europa.[19] Auf ihm „liegt“ die Esplanade, die dem Stadionbesucher als Fußweg zur und von der Arena dient. So verbinden die stromlinienförmigen Wege auf der grün gehaltenen Esplanade, auf einer Breite von 133 m und einer Länge von 600 m[11][19] bzw. einer Breite 136 m und einer Länge von 543 m[5][20] den U-Bahnhof Fröttmaning und das Parkhaus (je zwei Treppenhäuser pro Parkhausabschnitt) mit der Arena. Gleichzeitig sollen dabei die Besucherströme entflochten und gezielt gelenkt werden. Das Bauwerk beginnt ebenerdig auf Höhe der nördlichen Fußgängerbrücke zur U-Bahn-Haltestelle, führt über das Parkhaus und schließt an den Stadionumgang in acht Metern Höhe an (Ebene 2).

Nördlich des Stadions und am südlichen Ende der Esplanade befinden sich insgesamt 350 Parkplätze für Fanbusse sowie 130 für Menschen mit Behinderung. Im Stadion bzw. direkt am Stadion befinden sich auf zwei Ebenen nochmals 1.200 Parkplätze, womit insgesamt 11.000 Parkplätze zur Verfügung stehen.
Die für die Arena charakteristische Fassade besteht aus 2.760 jeweils 0,2 mm dicken Folienkissen aus ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen), von denen die 1.056 Kissen im Bereich der Außenfassade beleuchtet, die 1.704 im Bereich des Daches nicht beleuchtet werden. Sie ergeben eine Gesamtfläche von 66.500 m².[21] Die 45° gegen den Uhrzeigersinn angebrachten rautenförmigen Kissen können autonom wahlweise in Rot, Blau oder Weiß und in mehreren Helligkeitsstufen beleuchtet werden. Hierzu ist an jeder Seite ein flacher 3,5 m langer Metallkasten, der Leuchtstoffröhren beinhaltet, die ihr Licht durch parallel nebeneinander liegende Glasscheiben in Weiß, Rot und Blau strahlen. Die Fassade beginnt in einer Höhe von 3,5 m. über dem Zugang Esplanade auf Ebene 2.[22]

Bei Heimspielen des FC Bayern München erstrahlt die Arena in Rot und Weiß, bei denen des TSV 1860 München in Blau und Weiß und bei Länderspielen in Weiß. Am 17. März 2013 wurde die Allianz Arena anlässlich des St. Patrick’s Day grün beleuchtet. Dies geschah mit grünen Scheinwerfern.[23] Bei Beleuchtungskosten von ca. 50 € pro Stunde wird eine so große Leuchtkraft erzeugt, dass die Allianz Arena in klaren Nächten auch noch von österreichischen Berggipfeln, d. h. aus einer Entfernung von über 75 Kilometern, deutlich sichtbar ist. Auf Grund der anfangs stetigen Wechsel der Stadionfarbe ereigneten sich laut Polizeiangabe täglich durchschnittlich zehn Unfälle mehr. So ist es am Abend nur noch erlaubt, jede halbe Stunde das Stadion in eine Farbe zu tauchen, womit keine Kombinationen, wie rot-weiß und blau-weiß u. a., mehr möglich sind.

Am 22. Mai 2014 gab der FC Bayern auf seiner Homepage bekannt, dass die Luftkissen-Fassade der Allianz Arena demnächst vom Elektronikkonzern Philips mit 8.000 Leuchten mit insgesamt 380.000 LEDs umgerüstet wird. Jeder einzelne Lichtpunkt auf der rund 29.000 Quadratmeter beleuchteten Außenhülle wird sich gezielt und in Echtzeit ansteuern lassen, wodurch dann z. B. Farbverläufe dargestellt werden können. Die derzeit verfügbaren drei Farben steigern sich auf ein Farbspektrum von 16 Millionen Farben. Durch diese Umrüstung wird sich außerdem die Umweltbilanz der Arena verbessern, so sollen bis zu 60 % an Energiekosten eingespart werden. Außerdem wird Philips offizieller Lichtpartner der Arena wie auch des FC Bayern.[24]

Unter dem Dach sind Rollos angebracht, die während des Spielbetriebes zum Schutz vor Sonnenlicht geschlossen werden können.

Aufgrund ihrer Form wird die Allianz Arena oft auch allgemein Schlauchboot, Autoreifen oder Luftkissen genannt. Comedian Olli Dittrich verwendet in seiner Rolle als „Dittsche“ die Vokabel „Weißwurststadion“.

Rasen
Der knapp 8.000 m² große Rasen besteht aus 2,2 mal 15 m großen Rasenstücken, die 1,2 Tonnen schwer sind. Seit der Eröffnung musste er zehnmal neu verlegt werden (zuletzt vom 10. bis 12. September 2012).[25] Diese Prozedur dauert zweieinhalb Tage und kostet jedes Mal 100.000 €. Dank einer Rasenheizung und 540-UV-Strahlern kann das Gras sich besser regenerieren. Der Boden ist aus mehreren Schichten aufgebaut: unter dem 2,3 cm dicken Rasen befindet sich eine Dicksode, dann die obere Rasenschicht, die untere Rasenschicht mit Wasserspeicherfähigkeit, eine Drainageschicht aus Sand und schließlich Frostschutzkies. Am 2. Juni 2013 musste erstmals in der Geschichte des Stadions ein Spiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden.[26]

Während der Sommerpause 2014 wurde im Stadion ein Hybridrasen verlegt. Dieses System der Firma Desso Sports Systems besteht aus einem Spielfeld aus Naturrasen in den rund 20 Millionen Kunstrasenfasern im Abstand von zwei Zentimetern rund zwanzig Zentimeter tief in den Boden versenkt werden. Das naturliche Grün verwurzelt mit den künstlichen Fasern und bietet eine strapazierfähigere und ebenere Spielfläche. Das System wird weltweit eingesetzt, so unter anderem bei den Fußball-Weltmeisterschaften 2010 und 2014 sowie in fünfzig Prozent der englischen Premier-League-Stadien. In der Fußball-Bundesliga wird das System bisher nur in der Volkswagen Arena des VfL Wolfsburg eingesetzt.
Sämtliche Gastronomiebereiche der Allianz Arena (Business-Club, Sponsoren-Lounges, VIP-Logen, Kioske, Fan-Treffs, à-la-Carte-Restaurants sowie Presse-Club) werden von Arena One betrieben, die ausschließlich für die Allianz Arena gegründete Tochtergesellschaft von E.ON Facility Management, die wiederum ihrerseits vollständig dem Energiekonzern E.ON AG gehört. Sie betreibt neben dem Gastronomiebereich auch das Besuchermanagement, das Eventmanagement und das Anlagenmanagement. An sämtlichen der sich auf einer Fläche von rund 6.500 m² erstreckenden Gastronomieständen kann nur bargeldlos mit der sogenannten ArenaCard bezahlt werden. An sechs ArenaCard-Automaten, Ticket-Kassen, Aufwert-Stationen sowie bei mobilen Verkäufern kann die Karte mit Bargeld aufgeladen werden. In allen Fanshops und im Arena Bistro kann jedoch auch mit Bargeld gezahlt werden.

Des Weiteren gibt es zwei Kindertagesstätten, die LEGO-Welt und den Megastore des FC Bayern München mit 800 m² Verkaufsfläche. Dieser befindet sich im Inneren des Stadions, wo ursprünglich auch ein Fanshop von 1860 München und Geschäfte bzw. Ausstellungsbereiche von Medion, Telekom und Audi zu finden waren. In diesem Bereich entstand seit Juli 2011 die FCB-Erlebniswelt, welche im Mai 2012 eröffnet wurde. Zudem sind an der Stadionaußenseite rundherum Fan-Kioske in das Stadion eingelassen.
Die insgesamt 54 Kartenschalter verteilen sich auf fünf Eingangsbereiche, vier im Süden sowie einer im Norden, die aus 48 bzw. 6 Kartenschaltern bestehen und im Süden durch Ballone gekennzeichnet sind und „Kassen-Canyons“ genannt werden.[13] Die Ultras und andere Fangruppierungen protestierten bei einigen Heimspielen gegen die Bestuhlung und andere ihrer Meinung nach fanunfreundliche Beschränkungen der Allianz Arena (unter anderem das Verbot von Blockfahnen sowie die Beschränkung der Fahnenstocklänge auf 1,50 m). Die Sponsor- und Business-Seats sowie die Logenplätze sind zusätzlich von den Parkhäusern S0/S1 aus über Rolltreppen und gesonderte Einlasskontrollen erreichbar. Die Ausgabe der Akkreditierungen für Pressevertreter erfolgt im sogenannten Presseclub, der sich in der Ebene 0 unter den Besuchereingängen befindet. Dieser ist über das Parkhaus S1 oder über eine Rampe zu erreichen.
Das komplette Stadion wird von einer eigens errichteten Mobilfunkanlage, bestehend aus einem BTS-Hotel (in diesem befinden sich alle notwendigen Basisstationen der Netzbetreiber) sowie einem optischen Verteilsystem aus Relaisstationen und Glasfasern versorgt. Die Anlage ermöglicht den Besuchern auf GSM 900/1800 und UMTS das Telefonieren sowie einen mobilen Internetzugang. Außerdem verfügt das Stadion über eine LTE 1800 und 2600 MHz Versorgung
Bauherr und Eigentümer der Arena ist die 2001 gegründete Allianz Arena München Stadion GmbH, eine 100%ige Tochter der FC Bayern München AG. Erbaut wurde das Stadion durch die Alpine Holding. Geschäftsführer ist seit der „Stadionaffäre“ im Jahr 2004 Peter Kerspe (bis zum 15. Juni 2005 zusammen mit Bernd Rauch). Ursprünglich waren die FC Bayern München AG und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA an der Stadiongesellschaft zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Die Mieteinnahmen, die von den beiden Vereinen an die GmbH bezahlt werden, sind für die Tilgung der Verbindlichkeiten aus dem Stadionbau vorgesehen. Aufgrund der finanziellen Probleme des Gesellschafters TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA mussten diese am 27. April 2006 ihre Anteile für elf Millionen Euro an die FC Bayern München AG verkaufen, die seitdem alleiniger Eigner der Stadiongesellschaft und somit der Allianz Arena ist. Für den TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bestand eine Option, die einen Rückkauf der Anteile bis zum Jahr 2010 vorsah. Im November 2007 verzichtete die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA aber auf das Optionsrecht. Im Gegenzug wurde Medienberichten zufolge vereinbart, dass die Erlöse aus zwei Freundschaftsspielen der Vereine hälftig geteilt werden und die Einnahmen daraus entgegen der ursprünglichen vertraglichen Regelung nicht an die Allianz Arena München Stadion GmbH fließen.

Namensgeber des Stadions ist die Allianz SE, welche sich die Namensrechte an dem Stadion bis zum Jahr 2041 gegen Zahlung von Sponsorengeldern gesichert hat.[29] Gemäß den UEFA-Statuten darf der Stadion-Sponsor bei internationalen Spielen (Länderspiele, Champions/Europa League etc.) nicht genannt werden. In diesen Fällen wird alternativ der Name „FIFA WM-Arena München“, „Fußball-Arena München“ oder auch nur „Arena München“ verwendet. Die Baukosten des Stadions betrugen rund 286 Millionen Euro (Gesamtkosten inkl. Finanzierungskosten: 340 Millionen Euro). Die Finanzierung erfolgte als Projektfinanzierung über die Eurohypo AG, die Dresdner Bank AG, einen geschlossenen Fonds der KGAL-Gruppe aus Grünwald bei München sowie der FC Bayern München AG. Darüber hinaus hat die öffentliche Hand rund 210 Millionen Euro für Arealerschließung und Infrastruktur gezahlt. Außerdem erfolgte für den Bau eine Umwidmung des Grundstücks vom Gewerbegebiet zur Sondernutzungsfläche, wodurch der Wert von 84 Millionen Euro auf 14 Millionen Euro gesunken ist. Durch den niedrigeren Grundstückswert sank auch der Erbbauzins. Der Landtagsabgeordnete Martin Runge sah darin eine wettbewerbswidrige Beihilfe und legte Beschwerde bei der EU-Wettbewerbskommission ein.[30]

Am 11. Februar 2014 gab der FC Bayern bekannt, dass das durch den Anteilsverkauf an die Allianz SE eingenommene Geld für die Tilgung der Verbindlichkeiten verwendet wird.[31] Das ursprüngliche Finanzierungsvorhaben ging von einer 14 Jahre längeren Laufzeit bis 2028 aus. Mit dem Anteilserwerb des Versicherungsunternehmens wurde vereinbart, dass die Spielstätte des FC Bayern bis zum Jahr 2041 den Namen Allianz Arena tragen wird.
Am 21. Oktober 2001 fand zum Bau des Stadions ein Bürgerentscheid statt, der die Frage klären sollte, ob ein neues Stadion an heutiger Stelle gebaut werden soll und ob die Stadt die notwendige Infrastruktur bereitstellen soll. Ein Umbau des Olympiastadions war zuvor von dessen Architekten Günter Behnisch abgelehnt worden. Die Abstimmung ging mit 65,8 Ja- zu 34,2 Prozent Nein-Stimmen zu Gunsten eines Neubaus aus, womit auch das Quorum von mindestens zehn Prozent an Ja-Stimmen erreicht wurde. Die Wahlbeteiligung von 37,5 % war ein Wert, der noch nie bei einem Bürgerentscheid in Bayern erreicht wurde.[5] Daraufhin gab es einen Architektenwettbewerb, in dem aus ursprünglich acht Modellen zwei Entwürfe zur Abstimmung standen.

Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron erhielten den Zuschlag und entwickelten daraufhin das Konzept, das mit dem St. Jakob-Park in Basel vergleichbar ist – eines Stadions mit einer durchsichtigen Umhüllung aus ETFE-Folienkissen, die von innen beleuchtet werden können und selbstreinigend sind. Mit dem Bau des Stadions wurde im Herbst 2002 begonnen, Grundsteinlegung war am 21. Oktober 2002. Ende April 2005 waren die Bauarbeiten beendet und am 30. April 2005 erfolgte die Übergabe durch die Alpine Bau GmbH.[5]

Die U-Bahnhöfe Fröttmaning und Marienplatz der Linie U6 wurden im Zuge des Stadionausbaus erweitert. Der Bahnhof Fröttmaning wurde nach Norden versetzt und von zwei auf vier Gleise erweitert, außerdem wurden eine zusätzliche Fußgängerbrücke am Nordende des Bahnhofs gebaut und die Abstellanlage erweitert, um gleich nach Spielende möglichst schnell Züge für den Abtransport der Besucher zur Verfügung stellen zu können. Der Bahnhof Marienplatz wurde mit zusätzlichen Fußgängertunneln entlang der bestehenden Bahnsteigtunnel versehen, um das Umsteigen zur S-Bahn zu erleichtern. Nach dem positiven Ausgang einer Machbarkeitsstudie wurde zudem eine Verlängerung der U6 bis zum Neufahrner S-Bahnhof untersucht, jedoch nach einer Voruntersuchung wieder verworfen. Die A 9 wurde zum Teil auf sechs beziehungsweise acht Fahrstreifen ausgebaut und die A 99 erhielt einen Halbanschluss nördlich der Arena.

Nach der ersten Saison 2005/06 konnten die Betreiber auf 49 Spiele in der Arena zurückblicken, die von insgesamt 2.633.080 Zuschauern besucht wurden, wobei die Bayern auf einen Schnitt von 67.588 und die Löwen auf einen von 41.932 Zuschauern kamen. Im Einzelnen waren dies 17 Bundes-, 17 Zweitliga-, 4 Pokal- (2× Bayern, 2× Löwen), 4 Champions-League-, 1 Ligapokal- (Bayern), 3 Freundschafts- (1× Bayern, 1× Löwen, 1× gegenseitig), 2 Eröffnungs- und ein Testspiel.
Vor dem offiziellen Eröffnungsspiel kam es am 19. Mai 2005 vor gut 30.000 Zuschauern zum Testspiel der Traditionsmannschaften der beiden Münchner Vereine, welches die Sechziger mit 3:2 gewannen und das als Testlauf für die Abläufe im Stadionbetrieb diente. Bernd Rauch konstatierte, „dass trotz des rundherum gelungenen Testlaufs noch allerhand Arbeit auf alle Beteiligten zukommt.“[2]

Die Arena wurde dann am 30. Mai mit einem Freundschaftsspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Nürnberg offiziell eröffnet. Das erste Tor erzielte Patrick Milchraum für den TSV 1860; das Spiel endete 3:2.[3] Am darauffolgenden Tag spielte der FC Bayern München gegen die deutsche Nationalmannschaft ein inoffizielles Freundschaftsspiel, welches die Bayern mit 4:2 gewannen.[4] Beide Spiele waren mit 66.000 Zuschauern ausverkauft und wurden als „Eröffnungsspiel I“ bzw. „Eröffnungsspiel II“ betitelt.[34]

Das erste Bundesligaspiel in der Arena war das 3:0 des FC Bayern am 5. August 2005 gegen Borussia Mönchengladbach am 1. Spieltag[35], und das erste Zweitligaspiel war das des TSV 1860 gegen Hansa Rostock am 12. August, welches der TSV mit 4:1 gewann.[36]

Das erste internationale Spiel war das Champions-League-Spiel am 27. September 2005 zwischen dem FC Bayern und dem belgischen Vertreter FC Brügge, welches die Bayern 1:0 gewannen.

Das Stadion war Spielort bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und mit 66.000 Sitzplätzen, nach dem Berliner Olympiastadion (72.000) und vor dem FIFA WM-Stadion Dortmund (65.000) das zweitgrößte Stadion des Turniers und bei jeder Partie ausverkauft. Hier wurden sechs Spiele, vier Gruppen-, ein Achtelfinal- und ein Halbfinalspiel, ausgetragen, womit man neben Berlin, Dortmund und Stuttgart die meisten austrug. Das erste Pflichtspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft war das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gegen Costa Rica, welches die deutsche Mannschaft mit 4:2 gewann. Weil die Allianz kein Werbepartner der FIFA war, wurde das Stadion in „FIFA WM-Stadion München“ umbenannt und der „Allianz Arena“-Schriftzug vom Stadion demontiert, der während der WM das Haus der Kunst in München zierte. Die Kosten für Demontage und Transport beliefen sich auf ca. 150.000 €.[

Das UEFA-Champions-League-Finale am 19. Mai 2012 zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea fand in der Allianz Arena statt, die von der UEFA in „Fußball Arena München“ umbenannt wurde, weil die UEFA, als Mieter und Veranstalter, und die Allianz keine Werbepartner sind. Den Zuschlag für die Austragung dieses Endspiels bekam man am 29. Januar 2009.[9] Die Außenhaut der Arena leuchtete in den Farben des erstmals für ein Champions-League-Finale entworfenen Logos in hellblau, dunkelblau und grün kariert, wofür Kunststofffolien über die bestehenden Rauten geklebt wurden. Weiter wurde der „Allianz Arena“-Schriftzug durch ein „Uefa Champions League“-Banner überdeckt.[39][40][41]

Da die Umbaumaßnahmen der UEFA, die neben den bereits genannten vor allem den Ausbau des Pressebereichs betrafen, die Kapazität einschränkten, konnten nicht 66.000, wie sonst bei internationalen Begegnungen üblich, sondern nur 62.500 Zuschauer dem Finale beiwohnen. Je 17.500 Karten gingen an die beiden Vereine, 7.000 gingen in den freien Verkauf und der Rest, rund 20.500 Karten, ging an Sponsoren, Ehrengäste und Funktionäre. Sie kosteten regulär zwischen 70 und 370 Euro in vier Kategorien.[42] FC-Bayern-Fans hatten in der Südkurve, Anhänger des FC Chelsea in der Nordkurve ihren Platz.[43]

Der FC Bayern München war die erste Mannschaft, die das Finale der Champions League (seit 1993) im eigenen Stadion erreichte und die vierte in der Geschichte des gesamten Wettbewerbs (seit 1955), nach Real Madrid (1957), Inter Mailand (1965), die beide jeweils gewannen, und dem AS Rom (1984), der im Elfmeterschießen unterlag. Die Stadt München war, nach den Partien Nottingham Forest – Malmö FF (1979), Olympique Marseille – AC Mailand (1993) und Borussia Dortmund – Juventus Turin (1997), zum vierten Mal Ausrichter des Finales der Königsklasse, wenngleich die drei vorigen Finals im Olympiastadion ausgetragen wurden.

Die Bayern verloren ihr Heimfinale gegen den FC Chelsea jedoch mit 3:4 im Elfmeterschießen. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.
The Allianz Arena [ʔaˈli̯ant͡s ʔaˈʁeːna] is a football stadium in Munich, Bavaria, Germany with a 69,901 seating capacity. Widely known for its exterior of inflated ETFE plastic panels, it is the first stadium in the world with a full color-changing color exterior. Located at 25 Werner-Heisenberg-Allee at the northern edge of Munich’s Schwabing-Freimann borough on the Fröttmaning Heath, it is the third largest arena in Germany behind Signal Iduna Park in Dortmund and the Olympiastadion in Berlin.

The two professional Munich football clubs FC Bayern Munich and TSV 1860 München have played their home games at the Allianz Arena since the start of the 2005–06 season. The clubs had previously played their home games at the Munich Olympic Stadium since 1972. TSV 1860 München previously had a 50% share in the stadium but FC Bayern Munich purchased their shares for 11 million euros in April, 2006. The arrangement allows TSV 1860 München to play at the stadium while retaining no ownership.

The large financial services provider Allianz purchased the naming rights to the stadium for 30 years. However this name cannot be used when hosting FIFA and UEFA events, since these governing bodies have policies forbidding corporate sponsorship from companies that are not official tournament partners. During the 2006 World Cup, the stadium was referred to as FIFA World Cup Stadium Munich. In UEFA club matches, it is known as Fußball Arena München (Football Arena Munich) [ˈfuːsbal ʔaˈʁeːna ˈmʏnçən], and it hosted the 2012 UEFA Champions League Final.[2] The stadium has been nicknamed "Schlauchboot" (inflatable boat).[3][4] The museum of Bayern Munich, FC Bayern Erlebniswelt, is located inside the Allianz Arena.
Effective with the city’s approval of modifications that was granted 16 January 2006, the legal capacity of the stadium increased from 69,000 to 71,000 spectators (including standing room). The lower tier can seat up to 20,000, the middle tier up to 24,000, and the upper tier up to 22,000. 10,400 of the seats in the lower tier corners can be converted to standing room to allow an additional 3,120 spectators. The total capacity includes 2,000 business seats, 400 seats for the press, 106 luxury boxes with seating for up to 174, and 165 berths for wheelchairs and the like. From the second half of the 2005–06 Bundesliga season, the arena is able to accommodate 69,901 spectators at league and German Cup games, but because of UEFA regulations, the capacity remained at 66,000 seats for UEFA Champions League and UEFA Cup games. Bayern Munich limited capacity during their league and cup games to 69,000. The partial roof covers all seats, although winds can still blow rain onto some of them. Prior to the 2012–13 season, Bayern Munich announced that capacity had been increased to 71,000 for domestic matches and 68,000 for UEFA matches, with the addition of 2,000 seats in the upper tier of the arena.[5]

Allianz Arena also offers three day-care centers and a fan shop, the FC Bayern Munich Megastore. Merchandise is offered at stands all along the inside of the exterior wall inside the area behind the seats. Numerous restaurants and fast-food establishments are also located around the stadium.

There are four team locker rooms (one each for the two home teams and their respective opponents), four coaches’ locker rooms, and two locker rooms for referees. Two areas are provided where athletes can warm up (approx. 110 m² each). There are also 550 toilets and 190 monitors in the arena.

On 28 April 2013, FC Bayern announced to sell 300 more tickets in the Südkurve starting with the 2013–14 Bundesliga season.[6]

On 21 January 2014, Karl-Heinz Rummenigge declared that FC Bayern discusses a further expansion of the Allianz Arena.[7] About 2,000 new seats to be installed in the upper tier and about 2,000 more tickets are to be sold in the Nord- and Südkurve. In August 2014, it was reported that the capacity expansion was completed leading to a new maximum capacity of 75,024 in the Bundsliga and 69,334 in international matches.[8] However, this expansion has not yet been finally approved by the local authorities.
The stadium construction began on 21 October 2002 and was officially opened on 30 May 2005. The primary designers are architects Herzog & de Meuron. The stadium is designed so that the main entrance to the stadium would be from an elevated esplanade separated from the parking space consisting of Europe’s biggest underground car park.[9] The roof of the stadium has in-built roller blinds which may be drawn back and forth during games to provide protection from the sun.

Total concrete used during stadium construction: 120,000 m³
Total concrete used for the parking garage: 85,000 m³
Total steel used during stadium construction: 22,000 tonnes
Total steel used for the parking garage: 14,000 tonnes
Luminous exterior[edit]
The arena facade is constructed of 2,874 ETFE-foil air panels that are kept inflated with dry air to a differential pressure of 3.5 Pa.[10] The panels appear white from far away but when examined closely, there are little dots on the panels. When viewed from far away, the eye combines the dots and sees white. When viewed close up however, it is possible to see through the foil. The foil has a thickness of 0.2 mm. Each panel can be independently lit with white, red, or blue light. The panels are lit for each game with the colours of the respective home team—red for Bayern Munich, blue for TSV and white for the German national football team. White is also used when the stadium is a neutral venue, like the 2012 UEFA Champions League Final. Other colours or multicolour or interchanging lighting schemes are theoretically possible, but Munich Police strongly insists on uni-colour only due to several car accidents on the nearby A9 Autobahn with drivers being distracted by the changing lights.

Allianz Arena’s innovative stadium-facade lighting concept has been subsequently adopted in other newly built venues, like MetLife Stadium near New York City, which lights up in blue for the NFL’s Giants, green for the Jets, and red for a concert.

With electricity costs for the light of about 50 Euros (75 USD) per hour only, the construction evolved such luminosity that in clear nights the stadium can easily be spotted even from Austrian mountain tops, e.g. from a distance of 50 miles (80 km).

Transport[edit]
Patrons may park their cars in Europe’s largest parking structure, comprising four four-story parking garages with 9,800 parking places. In addition, 1,200 places were built into the first two tiers of the arena, 350 places are available for buses (240 at the north end, and 110 at the south entrance), and 130 more spots are reserved for those with disabilities.

The stadium is located next to the Fröttmaning U-Bahn station. This is on the U6 line of the Munich U-Bahn.

Surroundings[edit]
From the subway station just south of the arena, visitors approach the stadium through a park that was designed to disentangle and guide them to the entrance. An esplanade rises gradually from ground level at the subway station entrance, practically building the parking garage’s cover, to the entrance level of the stadium. On the other side of the Autobahn, the Fröttmaning Hill with its windmill affords a marvellous view on the stadium. Also the Romanesque Heilig-Kreuz-Kirche, the oldest structure on the area of the City of Munich designed to serve religious purposes, is located there together with its copy, an artwork in concrete as a reminder for the village of Fröttmaning which disappeared with the construction of the Autobahn.

The arena was commissioned by the Allianz Arena München Stadion GmbH, founded in 2001, and was owned in equal parts by the two football clubs that call it home. The GmbH’s CEO was Karl-Heinz Wildmoser, Jr. until the unraveling of the stadium corruption affair (see below). Since then, Bernd Rauch, Peter Kerspe, and Walter Leidecker have led the company. In April 2006, FC Bayern Munich bought out TSV 1860 München’s 50% share in the arena for a reported 11 million Euros. 1860’s managing director Stefan Ziffzer stated that the deal prevented insolvency for the club. The terms of the agreement gave 1860 the right to buy back their 50% share of the arena for the price of sale plus interest anytime before June 2010. In November 2007, TSV 1860 München resigned that right. In advance, the income of two friendly-games both clubs shared equally instead of having that money going to Allianz Arena GmbH. Due to financial turbulences of TSV 1860 München, FC Bayern Munich took over all the shares and now owns 100% of the Allianz Arena.

Name[edit]
Allianz paid significant sums for the right to lend its name to the stadium for a duration of 30 years. However, as Allianz wasn’t a sponsor of the 2006 World Cup and is not an official UEFA sponsor, the Allianz logo had to be removed during the World Cup and is covered during Champions League games.

Cost[edit]
The cost of the construction itself ran to €286 million but financing costs raised that figure to a total of €340 million. In addition, the city and State incurred approximately €210 million for area development and infrastructure improvements.

On 14 November 2005 at the annual general meeting, many FC Bayern Munich club members complained about the uncomfortable draft inside the arena. As a result, closable doors were installed and spectators now enjoy watching the games in greater comfort.

The Ultras and many other fans protested at several home games against the seats and some of the rules of the arena which they perceive as "fan unfriendly". For example, a spectator may not enter with a megaphone or a pennant that a single person cannot carry unfurled, and pennant poles with a length of over one metre are prohibited. The complaint is that these rules and the designer seats put a damper on the fan experience. The presence of a large fence and safety nets in front of the southern curve (seat bloc reserved for fans of the FC Bayern Munich) are also often criticized.

These complaints have had some success. From the 2006–07, season blocks 112 and 113 have been converted into terracing, in the usual German style so that seats can be installed for UEFA and international matches, whose regulations demand seating for all spectators.

In reaction to the heavy commercialisation that followed the rejection of the Ultra movement in the media, and some other actions of the FC Bayern Munich football club, the stadium has sometimes been dubbed Arroganz Arena ("Arrogance Arena").

On 21 October 2002 voters went to the polls to determine whether a new stadium should be built in this location and whether the city of Munich should provide the necessary infrastructure. About two thirds of the voters decided in favor of the proposition. An alternative to constructing the new arena had been a major reconstruction of the Olympic Stadium but this option had been refused by its architect Günther Behnisch.

The Swiss architect firm of Herzog & de Meuron then developed the concept of the stadium with a see-through exterior made of ETFE-foil panels, that can be lit from the inside and are self-cleaning. Construction started in the autumn of 2002 and was completed by the end of April 2005.

The Fröttmaning and Marienplatz stations of the subway line U6 were expanded and improved in conjunction with the arena construction. The Fröttmaning subway station was expanded from two to four tracks, while the Marienplatz U-Bahn station was outfitted with additional pedestrian connector tunnels running parallel to the subway tracks, which lead towards the S-Bahn portion of the station, lessening congestion among passengers making connections to the Munich S-Bahn. To be able to handle the additional traffic load, the Autobahn A9 was expanded to three and four lanes going each way and another exit was added to the A99 north of the arena.

On 19 May 2012, the 2011–12 UEFA Champions League final was held at the Allianz Arena. Bayern Munich, who were drawn as home team, was set to play against Chelsea. Chelsea won on penalties after the game had tied 1–1 after regulation and extra time. Bastian Schweinsteiger’s penalty hit Petr Cech’s left post, and Didier Drogba swept home the winning penalty.

On 25 May 2012, Bayern opened a museum about its history, FC Bayern Erlebniswelt, inside the Allianz Arena.[11]

Stadium corruption affair[edit]
Since March 2004, a corruption affair relating to the stadium has occupied the football world and German courts. On 9 March, Karl-Heinz Wildmoser, Sr., president of the TSV 1860 München, his son Karl-Heinz Wildmoser, Jr., chief executive officer of Allianz Arena München Stadion GmbH, and two others were charged with corruption in connection with the award of arena construction contracts and taken into custody. On 12 March 2004, Wildmoser, Sr. struck a plea bargain and was released. As part of the plea bargain, he relinquished the presidency of the club three days later, and on 18 May, the investigation into his conduct was closed.

His son, Karl-Heinz Wildmoser, Jr., remained in custody. At a bail hearing on 29 June, the judge refused bail on the grounds of danger of flight and obstruction of justice. The District Attorney filed charges on 23 August 2004, accusing him of fraud, corruption and tax evasion. The case was that Wildmoser, Jr. had awarded the construction contract at an inflated price, provided the Austrian builder Alpine with inside information that enabled the builder to win the contract, and in return received €2.8 million.

On 13 May 2005, Karl-Heinz Wildmoser, Jr. was convicted and sentenced by a Munich court to four and a half years in prison. He was released on bail pending his appeal. The Federal Court of Justice rejected the appeal in August 2006.

On 30 May 2005, TSV 1860 München played an exhibition game against 1. FC Nürnberg. The next day the record German champions Bayern Munich played a game against the German national team. Both games had been sold out since early March 2005. Patrick Milchraum of TSV 1860 scored the first official goal at the stadium.

On 2 June, in response to high demand, the first "arena derby" took place between the two tenants. That game was won by TSV 1860 with the help of a goal by Paul Agostino.

Prior to opening day the alumni teams of both clubs played each other in an exhibition game in front of a crowd of 30,000 where all stadium functions were thoroughly tested.

The stadium’s first goal in a competitive game went to Owen Hargreaves of FC Bayern when the home team won 3–0 in its 2005–06 Bundesliga season opener against Borussia Mönchengladbach on 5 August 2005. The first goal in an official game by a visiting team was scored by Dynamo Dresden on 9 September 2005 in the Second Bundesliga match against TSV 1860 München. That game ended in a score of 1–2 in front of a full house which included approximately 20,000 – 22,000 fans who had traveled to Munich from Dresden for the game. Dresden thus became the first visiting team to win a competitive game at Allianz Arena.

The first goal against FC Bayern Munich in a league game at Allianz Arena was scored by Miroslav Klose of SV Werder Bremen on 5 November 2005 in the first minute of play. This was to remain the visitors’ only goal that day as the game went to the FC Bayern with a final score of 3–1.

FC Bayern broke its consecutive sell-out record by selling out each of its first ten home games at Allianz Arena.

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